Unsichtbarer Tresor

Steganographischer Passwort-Tresor

Steganographie bedeutet: Geheimnisse werden unsichtbar in einer gewöhnlich wirkenden Datei verborgen. Bei BlindLock liegt der komplette verschlüsselte Passwort-Tresor im PNG-Träger. Die Tarnung ersetzt die Verschlüsselung nicht — sie ergänzt sie.

Nicht nur verschlüsselt

Passwörter, Notizen und 2FA-Secrets sind verschlüsselt und zusätzlich in einem gewöhnlich wirkenden Bild (PNG) verborgen: zwei Ebenen mit verschiedenen Aufgaben.

Ein gewöhnliches Bild

Als Versteck dient ein ganz alltäglicher Dateityp: ein normales PNG-Bild. Es gibt sich nicht als BlindLock-Tresor zu erkennen.

Unauffällig statt auffällig

Ein Tresor, der nicht wie ein Tresor aussieht, fällt weit weniger auf als eine sichtbare Tresordatei auf der Festplatte.

So kommt ein Tresor in ein PNG-Bild

Beim Anlegen wird ein PNG-Bild auf deinem Gerät zu deinem Tresor.

  • Du wählst das Bild: eine PNG-Datei auf deinem Gerät mit mindestens 4,4 Megapixeln, etwa 2100 × 2100 Bildpunkten. BlindLock prüft, ob deine Einträge hineinpassen.
  • BlindLock verschlüsselt zuerst. Deine Passwörter, Notizen und 2FA-Secrets werden im Arbeitsspeicher verschlüsselt, bevor etwas ins Bild geschrieben wird.
  • Dann nimmt das Bild die verschlüsselten Daten auf. Mit bloßem Auge sieht das Bild vorher und nachher gleich aus.
  • Die Datei bleibt genau dort, wo du sie abgelegt hast.

Was sich im Bild verändert

Die verschlüsselten Daten werden in die Bildpunkte selbst geschrieben, ein winziger Anteil je Punkt und viel zu wenig, als dass ein Auge es sehen könnte. Das Verfahren heißt F5-Matrixkodierung. Es verteilt die Daten so, dass von sieben Stellen, die es benutzen könnte, höchstens eine verändert werden muss. Je weniger sich ändert, desto weniger unterscheidet sich das Bild von einem unbearbeiteten, auch für Messwerkzeuge, die genau danach suchen.

Die Nutzlast trägt keine Magic Bytes. Es gibt also keine offensichtliche Tresor-Markierung, nach der jemand suchen könnte. Das Einbetten ist darauf ausgelegt, den klassischen statistischen Tests standzuhalten.

Das Verstecken ist eine Schicht, nicht das Schloss. Das Schloss sind die Verschlüsselung und dein Gerät.

Was das Verstecken leistet

  • Angreifer suchen nach offensichtlichen Zielen: Datenbanken, Exportdateien, Passwort-Ordner, Cloud-Tresore. Ein gewöhnliches PNG-Bild steht nicht auf dieser Liste.
  • Verschlüsselung beantwortet die Frage, ob ein Angreifer den Inhalt lesen kann. Die Tarnung beantwortet die Frage davor, nämlich ob überhaupt jemand erkennt, dass es etwas zu holen gibt.
  • Die Trägerdatei ist ein gewöhnliches PNG ohne verräterische Endung und ohne offensichtliche BlindLock-Markierung.

Was den Inhalt schützt

  • Deine Einträge sind zweifach verschlüsselt, bevor sie ins Bild kommen: AES-256-GCM und darüber XChaCha20-Poly1305, mit unabhängigen Schlüsseln.
  • Der Schlüssel hängt am Sicherheitschip deines Geräts und an einer Freigabe des BlindLock-Lizenzservers. Zum Anmelden verlangt BlindLock außerdem dein Master-Passwort. Der Geräteanteil ist ein Schlüsselteil, den dein Sicherheitschip (TPM 2.0 oder Secure Enclave) versiegelt hat. Er öffnet sich nur auf deinem Gerät.
  • Kopierst du das Bild auf einen anderen Rechner, fehlt der Geräteanteil und der Tresor bleibt zu.
  • Selbst wer die Daten herauszieht, hält nur verschlüsselte Bytes in der Hand und keine lesbaren Geheimnisse.

Fragen zum Steganographie-Passwort-Manager

Was ist ein Steganographie-Passwort-Manager?

Ein Passwort-Manager, der deine Passwörter in einer anderen Datei versteckt, statt sie in einer eigenen Tresordatei abzulegen. BlindLock legt deine Passwörter, Notizen und 2FA-Secrets verschlüsselt in einem PNG-Bild deiner Wahl ab. Steganographie, auch Steganografie geschrieben, ergänzt die Verschlüsselung um eine Tarnung.

Welches Bild brauche ich?

Eine PNG-Datei auf deinem Gerät mit mindestens 4,4 Megapixeln, etwa 2100 × 2100 Bildpunkten. BlindLock prüft die Kapazität, bevor etwas geschrieben wird, damit deine Einträge ohne sichtbare Veränderung hineinpassen.

Kann jemand erkennen, dass in meinem PNG ein Tresor steckt?

Die Nutzlast trägt keine Magic Bytes, und das Einbetten ist darauf ausgelegt, den klassischen statistischen Tests standzuhalten. Die Tarnung bleibt trotzdem eine Schicht und nicht das Schloss. Was jemand herauszieht, ist verschlüsselter Inhalt, der an dein Gerät gebunden ist.

Was passiert, wenn jemand das Bild kopiert?

Eine Kopie des Bildes allein öffnet den Tresor nicht. Es fehlen dein Gerät und die Server-Freigabe, und der Sicherheitschip hält den Geräteanteil versiegelt. Mehr zur Hardwarebindung.

Wo liegen größere Dateien?

Nicht im PNG. Dokumente, Medien und Archive liegen in eigenen verschlüsselten Datei-Tresoren.

Hat BlindLock eine Kopie meines Tresors?

Nein. BlindLock betreibt keine zentrale Tresordatenbank, und Tresorinhalte werden nie an BlindLock-Server übertragen.

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Jeder Ratgeber beleuchtet eine Ebene des lokalen Tresor-Modells.

Dein nächster Schritt

Passt das zu deinem Setup? Dann prüfe die Sicherheitsdetails und sichere dir deine Lizenz über die Preis-Seite.

Steganographie ergänzt die Verschlüsselung um Unsichtbarkeit — sie ersetzt sie nicht. Selbst wenn die Datei entdeckt wird, bleibt ihr Inhalt zweifach verschlüsselt (AES-256-GCM + XChaCha20-Poly1305) und hardware-gebunden.