FAQ

Häufig gestellte Fragen.

Die wichtigsten Antworten zu Speicherung, Sicherheit, Netzwerk, Backup und Lizenz. Fehlt etwas? Schreib mir — ich ergänze es.

Produkt

Was BlindLock ist, in Klartext.

Was ist BlindLock, zusammengefasst?

BlindLock speichert Passwörter, Notizen und 2FA-Secrets vollständig verschlüsselt und steganografisch verborgen in einer gewöhnlich wirkenden PNG-Datei auf deinem Gerät. Zum Öffnen müssen drei Dinge zusammenkommen: die Trägerdatei, dein Master-Passwort und das autorisierte Gerät — an dessen Sicherheitschip ist der Tresorschlüssel versiegelt, je nach Plattform an TPM 2.0, Secure Enclave oder StrongBox. Eine kopierte Datei allein reicht für den Zugriff deshalb nicht aus. Größere Dateien liegen getrennt in eigenen verschlüsselten Containern, und es gibt keine zentrale Tresordatenbank, aus der ein Einbruch beim Anbieter Kundentresore erbeuten könnte.

Wie unterscheidet er sich wirklich von 1Password oder LastPass?

BlindLock betreibt keine zentrale Tresordatenbank. Dein kompletter Passwort-Tresor liegt verschlüsselt im PNG und öffnet sich nur, wenn Trägerdatei, Master-Passwort und Hardware-Sicherheitsanker zusammenpassen. Dadurch entfällt eine zentrale Angriffsfläche klassischer Cloud-Passwortmanager.

Siehe den vollständigen Vergleich.

Warum im Bild verstecken statt nur verschlüsseln?

Verschlüsselung beantwortet die Frage, ob ein Angreifer den Inhalt lesen kann. Die Tarnung beantwortet die Frage davor: erkennt er überhaupt, dass es etwas zu holen gibt. Ein sichtbar verschlüsselter Tresor ist ein Ziel. Ein gewöhnliches Bild auf deinem Rechner ist keines.

Damit wäre nichts gewonnen, wenn ich an dieser Stelle unehrlich würde. Ein Bild lässt sich stehlen, ein Passwort auch. Ist dein Betriebssystem mit Schadsoftware infiziert, die Tastatureingaben mitliest oder Dateien absaugt, schützt dich BlindLock davor nicht. Das sage ich offen.

Der entscheidende Unterschied kommt danach. Selbst mit dem Bild und dem Passwort ist die Beute auf dem Rechner des Angreifers Datenmüll. Sie lässt sich nur auf genau deinem Gerät öffnen, weil der Tresorschlüssel an dessen Sicherheitschip versiegelt ist. Er bräuchte zusätzlich physischen Zugriff auf deinen Computer.

Damit stehen drei Hürden zwischen ihm und deinen Daten: sein Wissen, dass in diesem einen Bild überhaupt etwas steckt, dein Passwort und deine Hardware. Kommt ein Sicherheitsschlüssel dazu, sind es vier. Bei drei ist ein Erfolg schon sehr unwahrscheinlich, bei vier praktisch aussichtslos.

Eine absolute Garantie verspreche ich trotzdem nicht. Die kann niemand geben, der ehrlich bleibt.

Was kann ich darin speichern?

Passwörter, Notizen und 2FA-Secrets liegen vollständig verschlüsselt im PNG-Träger. Größere Dokumente, Bilder oder Videos liegen in einem separaten verschlüsselten Datei-Tresor.

Sieht BlindLock meine Daten jemals?

Von deinem Tresor nie etwas. BlindLock überträgt keine Tresorinhalte an BlindLock-Server und betreibt keine zentrale Tresordatenbank.

Was BlindLock-Server erreicht, sind ausschließlich technische Angaben aus der Lizenzprüfung: Lizenz-, Geräte-, Plattform- und Versionsinformationen. Kein Eintrag, kein Dateiname, keine Anzahl.

Tresorinhalte verlassen dein Gerät nur, wenn du es selbst auslöst — beim Export oder wenn du ein verschlüsseltes Backup in einen Cloud-Ordner legst. Auch dann bleiben sie verschlüsselt, und ich bekomme sie nicht zu sehen.

Wallet-Netzwerkfunktionen sprechen nicht mit mir, sondern direkt mit geprüften Blockchain-Knoten, und nur wenn du sie einschaltest. Ausgetauscht werden dabei öffentliche Adressen und Saldenabfragen. Private Schlüssel, Seed-Phrases, Passwörter und Notizen sind davon ausgenommen.

Welche Internetverbindungen braucht BlindLock?

Von deinen Inhalten verlässt nichts dein Gerät. Keine Passwörter, keine Notizen, keine 2FA-Secrets, keine Dateien und auch keine Angaben darüber, was in deinem Tresor liegt.

Ausgetauscht werden nur zwei technische Angaben: ob deine Lizenz gültig ist und welche Programmversion bei dir installiert ist. Das dauert einen Augenblick und geschieht bei der Aktivierung und bei jedem neuen Entsperren.

Der Versionsteil ist der eigentliche Grund für diese Verbindung. Wird in einer älteren Fassung eine Schwachstelle gefunden, kann ich verhindern, dass dein Tresor damit noch geöffnet wird, und dir die korrigierte Fassung bereitstellen. Ohne diesen kurzen Abgleich müsstest du selbst davon erfahren und selbst reagieren.

Damit diese kurze Prüfung nicht zum Nadelöhr wird, stellt der Server bei jedem erfolgreichen Entsperren einen Schein für sieben Tage aus. Er ist vom Server unterschrieben, an dein Gerät gebunden und liegt vom Sicherheitschip versiegelt neben deiner Lizenz. Ist der Server einmal nicht erreichbar, öffnet BlindLock mit diesem Schein, bis er abläuft, und zeigt dir an, wie lange er noch gilt. Sobald der Server wieder antwortet, wird er beim nächsten Entsperren erneuert. Eine Sperre der Lizenz wirkt ohne Serverkontakt deshalb erst, wenn der letzte Schein abgelaufen ist.

Nach dem Entsperren arbeitet der Tresor lokal weiter, ohne weitere Verbindung. Wallet-Netzwerkfunktionen melden sich nur, wenn du sie ausdrücklich einschaltest, und tauschen dann öffentliche Adressen und Transaktionsdaten mit geprüften Blockchain-Knoten aus.

Sicherheit

Die Architektur, das Herz, die Seele.

Ist das wirklich sicher, oder Security-Theater?

Die kryptographische Schicht nutzt standardisierte, öffentlich geprüfte Bausteine. Verschlüsselt wird doppelt: AES-256-GCM und darüber XChaCha20-Poly1305 (192-Bit-Nonce), mit unabhängigen Schlüsseln. Die Schlüsselableitung läuft über Argon2id, eine speicherharte Funktion: Die PIN durchläuft 256 MiB Arbeitsspeicher und steuert ausschließlich die Freigabe-Politik des Sicherheitschips, nicht den Tresor-Schlüssel. Der eigentliche Tresor-Schlüssel wird je nach Gerät über 512 MiB bis 4 GB abgeleitet — jeder einzelne Passwort-Rateversuch erzwingt einen vollständigen speicherharten Durchlauf. Die ~10 Sekunden, die eine Prüfung dauert, sind nicht der Schutz — der Schutz ist die speicherharte Arbeit pro Versuch.

Der Stack enthält die Post-Quantum-Komponenten ML-KEM-1024 (FIPS 203) für die Schlüsselkapselung und ML-DSA-87 (FIPS 204) für Signaturen, beide auf NIST-Sicherheitsstufe 5 — scoped für geeignete Netzwerk- und Signaturpfade. Die ruhende Tresordatei bleibt klassische Doppel-AEAD. Die Verschlüsselungs- und Post-Quantum-Bausteine (AES-256-GCM, XChaCha20-Poly1305, ML-KEM-1024, ML-DSA-87) stammen aus libcrux, deren Kernalgorithmen mit formalen Methoden (hax/F*) geprüft werden. BlindLocks eigener Tresor-, Steganographie- und Lizenz-Code baut darauf auf, ist aber selbst nicht Teil dieser formalen Verifikation. Hardwarebindung nutzt TPM 2.0, Apple Secure Enclave oder Android StrongBox, je nach Plattform.

Die steganographische Schicht kommt obendrauf — sie ersetzt keinen dieser Bausteine. Selbst wenn ein Angreifer die versteckten Daten erkennt und herauszieht, steht er vor einem vollständig verschlüsselten, hardware-gebundenen Datenblock.

Lässt sich erkennen, dass in dem Bild etwas steckt?

Ich behaupte nicht, dass das Bild unauffindbar ist, und nichts in BlindLock hängt davon ab. Wer eine Datei verdächtigt und sie statistisch untersucht, kann sie durchaus auffällig finden. Genau deshalb ist das Verstecken eine Schicht und nicht das Schloss.

Zum Öffnen braucht es drei Dinge gleichzeitig: die Bilddatei, dein Passwort und einen Schlüssel, der im Sicherheitschip dieses einen Rechners erzeugt wurde und ihn nicht verlassen kann. Dieser Hardware-Schlüssel fließt in die Schlüsselableitung ein. Auf jedem anderen Rechner ist der abgeleitete Schlüssel schlicht falsch. Kopierst du das Bild auf einen anderen PC, bleibt es zu.

Was das Verstecken dir bringt, ist etwas anderes: Niemand weiß, dass es überhaupt etwas gibt, wonach er dich fragen könnte.

Was bedeutet „Post-Quantum“ konkret für mich?

Standard-Public-Key-Kryptographie wird irgendwann durch einen ausreichend großen Quantencomputer brechbar, und Angreifer sammeln bereits heute verschlüsselte Daten, um sie später zu entschlüsseln. BlindLocks Antwort ist architektonisch: Es gibt keine zentrale Tresor-Datenbank, die man ernten könnte, und deine ruhende Tresor-Datei ist mit 256-Bit-symmetrischer, authentifizierter Verschlüsselung geschützt — ein Verfahren, das Quantencomputer praktisch nicht brechen können. Der Stack enthält zusätzlich die NIST-Post-Quantum-Komponenten ML-KEM-1024 (FIPS 203) und ML-DSA-87 (FIPS 204), Sicherheitsstufe 5 — für geeignete Netzwerk- und Signaturpfade. Die ruhende Tresordatei bleibt klassische authentifizierte Verschlüsselung. Details stehen auf der Sicherheitsseite.

Was passiert, wenn ich mein Gerät verliere?

Eine kopierte Trägerdatei allein lässt sich ohne den Hardware-Sicherheitsanker des autorisierten Geräts nicht öffnen. Für die Wiederherstellung auf einem neuen Gerät brauchst du ein verschlüsseltes BlindLock-Backup und die bei der Einrichtung einmal angezeigte Wiederherstellungsphrase. Fehlen sowohl der entsperrbare Tresor als auch Backup oder Wiederherstellungsphrase, gibt es bewusst keine Hintertür.

Das gilt auch, wenn der Sicherheitschip stirbt oder der Rechner ganz weg ist. Bei der Einrichtung schreibst du zwölf Wörter auf und bestätigst sie, damit ein Abschreibfehler auffällt, solange er noch nichts kostet. Dein Bild, deine Sicherungsdatei und diese zwölf Wörter bauen deinen Zugang auf einem neuen Rechner wieder auf und binden ihn an den neuen Chip. Deine Tresore kommen auf demselben Weg mit: Die Sicherungsdatei trägt die Rettung für jeden Tresor, den du seit der Einrichtung einmal geöffnet hast. Auf dem neuen Rechner brauchst du dann die Tresordatei, dein Tresor-Passwort, die Sicherungsdatei und die zwölf Wörter. Nichts davon liegt auf einem Server, ich kann dir also nichts wiederherstellen.

Wie schwer ist diese Wiederherstellung anzugreifen?

Sie ruht nie auf einem einzigen Geheimnis. Der Zugang braucht Bild, Sicherungsdatei und die zwölf Wörter zusammen. Ein Tresor braucht auf einem anderen Gerät seine Tresordatei, sein Passwort, dieselbe Sicherungsdatei und dieselben zwölf Wörter. Jedes davon läuft durch eine speicherharte Ableitung, die auf den Rechner zugeschnitten ist. Jeder Rateversuch kostet also echten Arbeitsspeicher und echte Zeit, und kein einzelnes Stück bringt einen Angreifer für sich allein irgendwohin.

Was passiert, wenn ich meine PIN vergesse?

BlindLock kann sie nicht zurücksetzen. Das ist beabsichtigt — eine zurücksetzbare PIN wäre auch eine zentrale Hintertür. Mit deinem verschlüsselten BlindLock-Backup und der Wiederherstellungsphrase stellst du den Tresor auf einem neuen Gerät wieder her.

Welche Sicherheitsschlüssel funktionieren mit BlindLock?

BlindLock akzeptiert moderne FIDO2-Sicherheitsschlüssel, die das Versiegeln beherrschen (FIDO2-Erweiterung „hmac-secret“) — zum Beispiel YubiKey der 5er-Serie, aktuelle Google Titan Keys oder SoloKeys.

Die Liste ist offen: Jeder Schlüssel, der diese Fähigkeit mitbringt, funktioniert — unabhängig vom Hersteller.

Bei BlindLock ist der Schlüssel mehr als eine Abfrage beim Anmelden: Sobald du ihn aktivierst, versiegelt er deinen Login kryptografisch. Ohne den physischen Schlüssel — oder deine Wiederherstellungsphrase als Notausgang — sind deine Daten danach mathematisch nicht lesbar. Ältere Schlüssel ohne diese Fähigkeit lehnt BlindLock bei der Aktivierung mit einem klaren Hinweis ab, statt ein halbes Versprechen zu geben.

Kann BlindLock meine Sicherheitsschlüssel-PIN sehen oder speichern?

Nein. Wenn dein FIDO2-Sicherheitsschlüssel einen Master-PIN hat, erscheint der Eingabe-Dialog vom Betriebssystem selbst — nicht von BlindLock. Die Eingabe wandert direkt von der Tastatur in den Chip des Sicherheitsschlüssels. BlindLock liest diesen PIN nie, speichert ihn nicht, hält ihn nicht im Cache und schreibt ihn nicht in Logs. Was ich nicht habe, kann ich auch nicht weitergeben.

Genau deshalb gibt es auch keinen eigenen „BlindLock-PIN“ für den Sicherheitsschlüssel: Ein FIDO2-Sicherheitsschlüssel hat standardmäßig genau einen Master-PIN, den du direkt am Gerät einrichtest — typischerweise mit dem Tool des Herstellers. Derselbe PIN schützt dann jeden Dienst, der den Schlüssel nutzt, und verlässt den Chip nie.

Was sind die Grenzen von BlindLock?

BlindLock schützt den Tresor im Ruhezustand. Er kann ein vollständig kompromittiertes Betriebssystem mit aktiver Nutzer-Session nicht verteidigen — Tastatur-Mitschnitt (Keylogger), Bildschirm-Mitschnitt oder das Auslesen des Arbeitsspeichers. Ich baue Schutzmaßnahmen ein (Schutz gegen Mitlesen, Bildschirmschutz, automatisches Leeren der Zwischenablage), um die Kosten zu erhöhen.

Wird dein Betriebssystem kompromittiert — etwa durch Fernzugriff eines Angreifers oder durch direkten Zugriff auf deine Hardware — liegt das außerhalb dessen, wogegen BlindLock schützen kann. In solchen Fällen schützt BlindLock nicht vor Diebstahl oder Missbrauch.

Für den Alltag reicht deshalb vor allem: ein gepflegtes, aktualisiertes Betriebssystem, ein wachsames Auge und idealerweise ein Hardware-Sicherheitsschlüssel. BlindLock ist genau dafür gebaut — auch auf dem Gerät, das du täglich nutzt. Nur wenn du besonders kritische Zugänge verwaltest, kann ein separater Rechner zusätzlich sinnvoll sein.

Denke daran: Dein ganzes digitales Leben kann ein Passwort entfernt sein. Sichere es ab!

Plattformen & Verfügbarkeit

Was läuft wo und wann.

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Unterstützt heute: Windows 10+ (TPM 2.0), macOS 13.3+ (Apple Silicon oder T2) und Ubuntu 22.04 oder neuer, 64-Bit (TPM 2.0). iOS 17+ (Secure Enclave) und Android 12+ (StrongBox) folgen als kostenlose Apps. Details auf der Plattformen-Seite.

Sind iOS, iPadOS und Android kostenlos?

Ja. iOS, iPadOS und Android sind dauerhaft kostenlos. Auf Mobilgeräten gilt dasselbe lokale Sicherheitsmodell: Secure Enclave für iPhone und iPad, StrongBox auf unterstützten Android-Geräten. Die kostenpflichtige Lifetime-Lizenz und das spätere Abonnement gelten ausschließlich für den Desktop — je Lizenz ein aktives Windows-, macOS- oder Linux-Gerät, übertragbar auf einen neuen Rechner.

Synchronisiert BlindLock zwischen Geräten?

BlindLock betreibt keinen zentralen Tresor-Synchronisationsdienst. Du entscheidest selbst, ob du eine verschlüsselte Sicherung lokal, auf einem externen Datenträger oder in einem synchronisierten Cloud-Ordner ablegst. Für den Gerätewechsel verwendest du ein BlindLock-Backup und die getrennt aufbewahrte Wiederherstellungsphrase. Eine kostenpflichtige Lizenz gilt für ein aktives Gerät. iOS und Android bleiben dauerhaft kostenlos.

Wie viele Geräte deckt eine Lizenz ab?

Eine kostenpflichtige Lizenz gilt für jeweils ein aktives Gerät unter Windows, macOS oder Linux. Sie lässt sich über die eingebaute Migration jederzeit auf einen neuen Rechner übertragen. iOS, iPadOS und Android sind dauerhaft kostenlos und belegen diesen Platz nicht.

Lifetime & Preise

Die Kaufentscheidung, vereinfacht.

Wie funktioniert das Lifetime-Modell?

BlindLock bietet zum Launch genau 1.000 Lifetime-Lizenzen in drei Preisphasen. Lifetime bedeutet: einmal zahlen und ein unbefristetes Nutzungsrecht ohne Abonnement erhalten. Die Lizenzberechtigung wird beim Entsperren online geprüft. Sicherheitskritische Releases können eine Mindestversion voraussetzen. Andere Updates bleiben optional.

Was passiert nach den Lifetime-Lizenzen?

Nach den 1.000 Lifetime-Lizenzen gibt es BlindLock ausschließlich im Abo: 4,99 $ pro Monat oder 39,99 $ pro Jahr — immer mit der neuesten Version inklusive Hauptversionen, solange das Abo aktiv ist. Lifetime kehrt nicht zurück. Siehe Preise.

Gibt es eine Abo-Option?

Während des Lifetime-Angebots gibt es ausschließlich Lifetime-Lizenzen. Danach dreht es sich um: BlindLock gibt es dann nur noch im Abo (monatlich oder jährlich), immer mit der neuesten Version. Wer eine Lifetime-Lizenz besitzt, bekommt nie eine wiederkehrende Rechnung.

Wie funktioniert das Widerrufsrecht?

EU-Verbraucher haben grundsätzlich ein 14-tägiges gesetzliches Widerrufsrecht. Es kann bei Beginn der digitalen Bereitstellung vorzeitig erlöschen, wenn du dem ausdrücklich zustimmst und den Verlust des Widerrufsrechts bestätigst. Details stehen in der Widerrufsbelehrung.

Technisch

Für die Neugierigen — und Paranoiden.

Welche kryptographischen Primitiven nutzt BlindLock?

AES-256-GCM und XChaCha20-Poly1305 (192-Bit-Nonce) für doppelte, authentifizierte symmetrische Verschlüsselung mit unabhängigen Schlüsseln. Argon2id für die speicherharte Schlüsselableitung (256 MiB für die PIN-Freigabe des Sicherheitschips — eine PIN-Prüfung dauert bewusst rund 10 Sekunden —, 512 MiB bis 4 GB je nach Gerät für den Tresor-Schlüssel: der Schutz ist die speicherharte Arbeit pro Versuch). ML-KEM-1024 (FIPS 203, früher CRYSTALS-Kyber) für Post-Quantum-Schlüsselkapselung. ML-DSA-87 (FIPS 204, früher CRYSTALS-Dilithium) für Post-Quantum-Signaturen, beide auf NIST-Sicherheitsstufe 5. Die Verschlüsselungs- und Post-Quantum-Bausteine stammen aus libcrux, deren Kernalgorithmen mit formalen Methoden (hax/F*) geprüft werden. Der darauf aufbauende Tresor-, Steganographie- und Lizenz-Code ist nicht Teil dieser Verifikation.

Ist BlindLock Open Source?

Die kryptographischen und steganographischen Primitiven basieren auf offenen, öffentlich überprüfbaren Bibliotheken (libcrux / HACL*). Die Tresor-UI, das Lizenz-Layer und Plattform-Integrationen sind proprietär. Die kryptographischen Primitiven, die deinen Ciphertext schützen, sind offen und öffentlich überprüfbar. Der darauf aufbauende Tresor-, Steganographie- und Lizenz-Code ist es nicht.

Wie sichere ich meinen Tresor?

Sichere die aktive PNG-Datei regelmäßig. Für Gerätewechsel und Notfälle empfehle ich zusätzlich ein verschlüsseltes BlindLock-Backup mit getrennt aufbewahrter Wiederherstellungsphrase. Bei Tresoren sicherst du außerdem die Tresordatei, die Rettung liegt in derselben Sicherungsdatei. BlindLock schreibt die Sicherungsdatei in bis zu vier Ordner, die du selbst bestimmst — lokal, extern oder in einem synchronisierten Cloud-Ordner — und prüft an jedem Ort, dass sie sich mit deinen zwölf Wörtern öffnen lässt.

Kann ich BlindLock für Team-Geheimnisse nutzen?

BlindLock ist für den persönlichen Einsatz gebaut — eine Person, ein aktives Gerät und keine zentrale Tresorsynchronisation. Team-Funktionen kommen möglicherweise später als separates Produkt, wenn ich sie ohne Abstriche am Sicherheitsmodell umsetzen können.

Wo melde ich ein Sicherheitsproblem?

Responsible Disclosure: E-Mail an security@blindlock.app. Ich antworte binnen 72 Stunden. Bitte öffne keine öffentlichen Issues zu vermuteten Schwachstellen.

Ratgeber

Tiefer in das Tresor-Modell.

Cloudloser Speicher, Privatsphäre, Hardwarebindung und Steganographie — dann ehrlich vergleichen.

Frage nicht beantwortet?

Schreib mir direkt. Ich lese jede Nachricht, und gute Fragen landen oft auf dieser Seite.