Keine zentrale Sammlung
Passwörter, Notizen, 2FA-Secrets und Wallet-Einträge liegen vollständig verschlüsselt in deiner PNG-Trägerdatei.
Ein Cloud-Tresor schafft einen zentralen Ort, an dem viele verschlüsselte Kundentresore gesammelt werden. BlindLock geht anders vor: kein Tresor-Upload, kein zentraler BlindLock-Speicher und kein Cloudkonto mit deinen Geheimnissen.
Passwörter, Notizen, 2FA-Secrets und Wallet-Einträge liegen vollständig verschlüsselt in deiner PNG-Trägerdatei.
Zum Öffnen müssen Trägerdatei, Master-Passwort und Hardware-Sicherheitsanker zusammenpassen. Eine Kopie allein reicht nicht.
Größere Dateien schützt ein separater, verschlüsselter Datei-Tresor.
Ein zentraler Cloud-Tresor bündelt die verschlüsselten Daten vieler Menschen an einem einzigen Ort. Das ist für Angreifer attraktiv, weil ein erfolgreicher Einbruch beim Anbieter viele Nutzer gleichzeitig trifft. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass selbst große, sorgfältig betriebene Anbieter zum Ziel solcher Vorfälle werden können. Und sobald ein verschlüsselter Tresor kopiert ist, hat ein Angreifer unbegrenzt Zeit, das Master-Passwort offline zu raten.
BlindLock kehrt diese Logik um. Es gibt keinen zentralen Sammelpunkt mit Kundentresoren, weil BlindLock-Server sie nie empfangen. Ein Anbieter-Breach kann daher keine Massenkollektion von Tresorinhalten offenlegen, die ich nicht besitze. Selbst wenn jemand deine Trägerdatei erhält, braucht er weiterhin dein Master-Passwort und den Hardware-Anker des autorisierten Geräts — je nach Plattform TPM 2.0, Secure Enclave oder StrongBox.
Stell dir vor, ein Cloud-Passwortdienst meldet einen Vorfall: Sicherungskopien verschlüsselter Kundentresore wurden entwendet. Betroffene müssen nun unter Zeitdruck ihre wichtigsten Zugänge absichern.
Bei BlindLock gibt es keinen zentralen Bestand mit Kundentresoren, der auf einmal entwendet werden könnte. Deine Trägerdatei liegt dort, wo du sie abgelegt hast. Selbst die Kopie dieser Datei führt nicht automatisch zur Offenlegung: Master-Passwort und Hardwarebindung fehlen weiterhin. Das beseitigt einen ganzen Risikoweg, ersetzt aber kein vertrauenswürdiges Betriebssystem.
Du erstellst den Tresor lokal. Beim Öffnen müssen Trägerdatei, Master-Passwort und Gerät zusammenpassen. Kauf und Lizenzierung verarbeiten technische Kontaktdaten, aber es gibt kein Cloudkonto mit deinen Tresorinhalten.
Dir. Dein Tresor liegt lokal in deiner Datei und ist an dein Gerät gebunden. BlindLock betreibt keine zentrale Tresordatenbank und überträgt keine Tresorinhalte an seine Server.
Für Gerätewechsel und Notfälle nutzt du ein verschlüsseltes BlindLock-Backup und bewahrst die Wiederherstellungsphrase getrennt auf. Bei Datei-Tresoren sicherst du zusätzlich Containerdatei, Recovery-Datei und Recovery-Faktor.
BlindLock ersetzt keine Betriebssystem-Hygiene und kann einen vollständig kompromittierten Rechner während einer aktiven Sitzung nicht schützen. Es reduziert den Cloud-Angriffsvektor und bindet den Tresor an dein Gerät.
Jeder Ratgeber beleuchtet eine Ebene des lokalen Tresor-Modells.
Wenn du einen Tresor ohne zentralen Cloudspeicher suchst, prüfe die Sicherheitsarchitektur und die transparenten Netzwerkgrenzen.